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Thema des Monats Umkehrhaltungen

 

Im Yoga bezeichnen wir die Asanas (Yoga-Positionen) als Umkehrhaltungen, in denen der Kopf der niedrigste Punkt des ausgerichteten Körpers ist. Spontan denkst du nun vielleicht an den Kopf-oder Handstand - richtig! Auch das sind Umkehrhaltungen. Es muss jedoch nicht immer so fortgeschritten & komplex sein um die Welt einmal umzudrehen. Auch der hinabschauende Hund & die Schulterbrücke, das halbe Rad, sind bereits Umkehrhaltungen. 

Diese Positionen sind der Gegenpol zu unserem aufrechten Gang. Unserem Körper diesen Ausgleich zum langen Sitzen & Stehen zu ermöglichen führt dazu, dass die innere Statik der Wirbelsäule wieder hergestellt werden kann. Zwischen unseren Wirbelkörper wird hier durch die Schwerkraft wieder Raum geschaffen, so können Rückenschmerzen gelindert werden. Zusätzlich öffnen sich die Venenklappen in den Beinen - die Gefäße in den Gliedern werden entlastet, das Blut kann besser zum Herzen zurück fließen. Dies kann sogar Krampfadern in den Beinen entgegen wirken. Dadurch wird auch die Sauerstoffzufuhr des Gehirns deutlich erhöht, das macht nicht nur gute Laune, sondern verbessert auch die Konzentration. Das Herz-Kreislauf-System wird gekräftigt, in dem das Herz nun stärker pumpen muss. Beachte, dass einige Umkehrhaltungen bei Bluthochdruck nicht ausgeführt werden sollten! Frage dazu bitte deinen Arzt, deine Ärtzin.

Umkehrhaltungen können unsere Sicht auf die Welt verändern, buchstäblich schaffen wir eine neue Perspektive. So können alte Muster erkannt & aufgelöst werden. Stärke deinen Mut & deine Fähigkeiten, dich zu fokussieren. So verschwinden Aufregung & Nervosität.