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Sitzende Asanas

Sitzende Asanas (Körperhaltungen) nutzen die Schwerkraft, welche hilft, Verspannungen zu lösen. Sie stimulieren die inneren Organe und fördern Stärke im Rücken und Flexibilität in den Beinrückseiten. Die Wirbelsäule wird gestreckt und Hüften und Leisten dürfen loslassen.

Sitzende Asanas werden generell länger gehalten. Das liegt daran, dass sie das Nervensystem beruhigen und sich positiv auf den Blutdruck auswirken.

Speziell sitzende Vorwärtsbeugen ermöglichen uns, das Bewusstsein zurück zu ziehen und den Blick nach innen zu richten, so können wir die Stille in unserem Inneren fühlen und nach einem hektischen Tag abschalten. Sie sind eine gute Vorbereitung auf die Meditation.

Das „sich Vorbeugen“ ist auch mit Demut verbunden. Sich und den Körper so zu akzeptieren wie er ist, gerade wenn vielleicht der Rücken doch steifer ist als man denkt und die hinteren Beinsehnen verkürzt sind.

Sitzende Asanas geben auch Raum zur Selbstreflexion. Erkenne den Punkt des Widerstandes und beachte ihn ohne gegen ihn anzukämpfen. So eröffnen sich Dir Möglichkeiten, Dich selbst besser kennen zu lernen. Zum Beispiel, dass ein unbeugsamer Wille und Sturrheit Dich nicht weiterbringen, weder auf der Yogamatte noch im Alltag. Vielmehr sind es Geduld und Hingabe, die hier zum Ziel führen.

 

Körperliche (grobstoffliche) Wirkung:

Beweglichkeit der Hüften

Dehnung der Beine und Knie

Verdauung fördernd

Kräftigung der Bein- und Bauchmuskulatur

Lösen von Verspannungen im Zwerchfell

Stabilisierung der Wirbelsäule

Dehnen das Herz und beruhigen das Nervensystem

 

Energetische (feinstoffliche) Wirkung:

Wirkt auf alle Energiezentrem, vor allem auf das Dritte Auge, dem Punkt zwischen den Augenbrauen (Ajna), das Nabel Chakra (Manipura), das Kreuzbein Chakra (Svadhisthana) und das Wurzel Chakra (Muladhara).

Harmonisiert in der Wirbelsäule (Sushumna Nadi).

Wirkt stark energetisierend, wenn sie lange gehalten wird.

Erweckt die Kundalini.

Harmonisiert das Sonnengeflecht.

Energetisiert die gesamte Wirbelsäule und somit den gesamten Rücken.

 

Sie sind hervorragend geeignet, um Deine Körpermitte, sprich Bauch und unteren Rücken zu stärken.

Eine der bekanntesten sitzenden Haltungen ist die Vorbeuge (Pashchimottanasana).

 

Nutze diesen Monat zur Innenschau, finde den Kontakt zum Boden und lass dich tief sinken.